Ich stöber ja extrem gerne immer wieder durch Jeannies Backblog “ZuckerZimtundLiebe” und da bin ich vor einiger Zeit schon auf die “Oreo-Zimtschnecken” gestoßen und hab mir das Rezept ausgedruckt, damit ichs irgendwann mal mache. Und wie es der Zufall so will hab ich es kürzlich wieder entdeckt und mich rangewagt. Zuerstmal muss ich feststellen, dass ich ein grooooßer Hefeteigfan geworden bin. Es ist so lässig den Teig zuzubereiten –wohlgemerkt vermutlich nur dann, wenn man eine Küchenmaschine hat, die das anstrengende Kneten übernimmt – und ihn ganz gechillt gehen zu lassen und in der Zwischenzeit was anderes zu machen. Diesmal hab ich ihn dann auch über Nacht noch im Kühlschrank gelassen und siehe da, die Zimtschnecken konnten wunderbar fluffig am nächsten Morgen warm direkt aus dem Ofen mit einer heißen Tasse frischem Kaffee verputzt werden. Am Ende hab ich mich allerdings nicht ganz für das Original Oreo-Zimtschnecken-Rezept entschieden, denn mir taten die Oreo-Kekse irgendwie leid, die ich hätte zerstören müssen (welch Schande …! Zwinkerndes Smiley). Nein, ich hab dann ganz originale Original-Zimtschnecken gebacken und mir ein paar Tips auch vom guten alten “chefkoch” geholt. Nun hier aber mal das Rezept für Euch zusammengeschrieben:

Der Hefeteig:
450-500g Mehl (Type 550)
1 Packung Trockenhefe
60g Zucker
300ml Milch
60g weiche Butter in Stücken
1 verquirltes Ei (Größe M)

1. Hefeteig zubereiten: Am besten zuerst nur 450g Mehl, das Päckchen Hefe und den Zucker vermischen. Milch und Butter auf dem Herd in einem Topf so lange erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Die Milch sollte nicht kochen. Anschließend handwarm abkühlen lassen – kann ein bisschen dauern. Sollte der Teig evtl. auch über Nacht ein Nickerchen im Kühlschrank machen dürfen, dann die Flüssigkeiten lieber eh nicht so heiß verwenden. Das Milch-Butter-Gemisch und das Ei zu den trockenen Zutaten geben und in der Küchenmaschine (oder per Hand) zu einem noch leicht klebrigen, aber knetbaren Teig verarbeiten. Hierzu wird man vermutlich noch den Rest des Mehls benötigen, diesen vorsichtig nach und nach dazugeben, bis die richtige Konsistenz erreicht ist. Aus dem Teig eine Kugel formen und mit einem Handtuch bedeckt in einer Schüssel ruhen lassen. Nach 1 bis 1 1/2 Stunden sollte sich das Volumen verdoppelt haben. Die Luft mit der Hand aus dem Teig drücken und den Teig dann rechteckig ausrollen. Außerdem eine große Auflaufform einfetten: Geht sehr gut mit weicher Butter, die vermischt sich am Ende dann mit der Zimtschneckenfüllung und ist einfach nur klebrig-lecker!

 

Die Füllung:

  • 50 g weiche Butter (nicht geschmolzen, aber streichfähig)
  • 130 g Zucker
  • 2 TL Zimt

2. Zucker und Zimt vermischen. Die weiche Butter auf dem Teig verstreichen und anschließend mit der Zucker-Zimt-Mischung gleichmäßig bestreuen. Nun von der langen Seite des Rechtecks her den Teig aufrollen und mit einem großen Messer in etwa 9 einige Zentimeter dicke Zimtschnecken zerteilen. In der vorbereiteten Form verteilen und wer ungeduldig ist, kann die Schnecken jetzt schon in den vorgeheizten Backofen geben. Sonst einfach abgedeckt nochmal eine halbe Stunde ruhen lassen. Ich habe mit 180°C Umluft gebacken. Auf der mittleren Schiene haben meine Zimtschnecken circa 14 Minuten gebraucht, sie waren dann leicht gebräunt und noch super weich …

 

 

Das Frosting:

  • 100 g Frischkäse
  • 30 g Butter
  • 100 g Puderzucker, gesiebt
  • 4 Tropfen Vanillearoma

3. Die Butter sollte sehr weich sein, aber nicht geschmolzen. Allerdings sollte man sie gut mit dem Frischkäse verrühren können, was Du auch als erstes tun darfst. Anschließend, wenn Du eine homogene Masse erhalten hast, den Puderzucker dazusieben und alles vermischen. Dann noch das Vanillearoma dazugeben und auf den noch heißen Zimtschnecken verteilen.

Der Oberhammer … Smiley! Viel Spaß beim Nachmachen und lasst es Euch schmecken!

Eins, zwei, drei …. elf kleine Zimtschnecken … die wandern in meinen Bauch … lalala …
Und so wunderschön sahen sie beim Frühstück für ganz kurze Zeit aus … Und weg waren sie … !