Ja, worum geht`s hier eigentlich? Angefangen hat alles mit einem halben Jahr beruflicher Auszeit … das war im August 2015…:  „So, nun ist es soweit …

… als Verfechter echten Papiers und regelmäßige Reisetagebuchschreiberin in von Hand gebundene Bücher mit am besten auch noch handgeschöpftem Papier stehe ich vor der Herausforderung des Blog-Schreibens. Wie es dazu kommt? Nun, wir (André und Kathrin) werden ab August eine berufliche Auszeit wagen und sind dann knapp ein halbes Jahr (fünfeinhalb Monate) unterwegs. Natürlich lässt man bei einem solchen Unterfangen die eigene Familie und Freunde zurück und die Kontaktmöglichkeiten sind – trotz WLAN, Handy und Skype – eingeschränkt. Außerdem möchte ich gerne unsere Eindrücke teilen.

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Wir – Pian di filetto, Toskana, 2014

Auf die Idee eines `Sabbaticals` sind wir gekommen, weil unser Arbeitsvertrag befristet war und wir uns dachten, eine solche Gelegenheit bietet sich vielleicht nie wieder, oder zumindest nicht so schnell – also packten wir die Gelegenheit beim Schopfe und planten eine Reise. Zunächst war diese eigentlich als klassische Weltreise vorgesehen, also möglichst alle Kontinente in 6 Monaten. Es stellte sich dann aber bald heraus, dass dies wohl eher anstrengend als inspirierend sein würde. Und so beschlossen wir uns auf den amerikanischen Kontinent zu beschränken – einzige Ausnahme Island, denn hier konnten wir ein praktisches Stop-Over mit einplanen. So führt uns unsere Reise nun über Island nach Kanada, dann in die USA und schließlich nach Mittelamerika.

Im Rahmen der Reisevorbereitungen sind wir auf diverse sehr hilfreiche Blogs gestossen, die z.B. sehr gute Hilfestellung zum richtigen Packen geben (u.a. pinkcompass.de, bravebird.de), haben uns durch unzählige Reiseführer gewühlt und dann eine Route geplant – wobei natürlich genug Freiraum bleiben musste, um flexibel zu sein.

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Urlaubslektüre

 

… Mittlerweile sind wir wieder zurück in Good Old Germany, unsere die Reise war der absolute Oberhammer, ein Megawahnsinnstraum und ich würde jedem, wirklich jedem, der von sowas träumt und sich traut und natürlich die entsprechenden Voraussetzungen irgendwie aufbringen kann, seien sie finanzieller, beruflicher oder räumlicher Art, Euch allen würde ich empfehlen, es zu tun. Ich gestehe, alleine hätte ich mich das nicht getraut. Aber es gibt genug kreative und mutige Menschen, die auch das machen. Egal ob allein, zu zweit oder wie auch immer. Es ist eine tolle, tolle Erfahrung. Horizonterweiternd. Neugierig machend. An seine Grenzen anstupsend. Man merkt, wie wenig man eigentlich braucht, um glücklich zu sein. Fremde Länder, fremde Kulturen, neue Menschen kennenlernen. Einfach nur klasse! In diesem Sinne, all unsere Erlebnisse aus 5 1/2 Monaten Reise durch Island, Kanada, die USA, ein Kurztrip auf die Bahamas, eine Woche Kuba und ein großer Teil von Zentralamerika könnt ihr nachlesen im Abschnitt `fünfeinhalb`.

Und wie es nun mal ist, habe ich Gefallen gefunden am Schreiben. Ja, es macht mir einfach irgendwie Spaß und der ein oder andere hat auch während unserer Reise fleißig mitgelesen. Deswegen habe ich beschlossen mein Reisetagebuch statt wie früher mit der Hand nun online fortzuführen. Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich schon seit Jahren Reisetagebuch schreibe, weil ich es einfach mag, Dinge aus dem Urlaub aufzuheben, einzukleben und schriftlich festzuhalten, was man erlebt hat … mein löchriges Gedächtnis spielt dem natürlich zu, denn ich neige dazu, vieles einfach schnell wieder zu vergessen, egal ob es toll war oder nicht so toll … ist halt so. Dem will ich entgegenwirken. Also wird hier nun ein kleiner Blog fortgeführt werden, in dem ich über unsere Reisen tagebuchschreiben werde und geplant ist auch eine kleine Abteilung über Franken – weil Franken meine Heimat ist und einfach rockt! Außerdem werde ich sicherlich das ein oder andere Rezept mit Euch teilen, das ich gut finde und das es wert ist nachgekocht oder gebacken zu werden… Viel Spaß!

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